Informations pour les élections communales de Bienne

 Les élections générales de renouvellement des autorités communales auront lieu le week-end du 23 au 25 septembre 2016. Devront être élus à cette occasion:

  • - 60 membres du Conseil de ville (élection selon le système proportionnel)
  • - 5 membres du Conseil municipal (élection selon le système proportionnel)
  • - 1 maire/mairesse (élection selon le système majoritaire).

 

Ranking : Nous publions, ici, dans l’ordre d’arrivée, les déclarations des candidats. Bienne étant une ville bilingue et par souci d’authenticité nous publions les déclarations telle que recues. (pas de traduction des textes allemand)

 

Ruth Tennenbaum 

Ruth Tennenbaum, Vice Präsidentin Passerelle 

"Was der Verein Workfair macht ist vorbildlich. Die Unterstützung von Menschen über 50 Jahren bei der beruflichen Integration ist gefragter denn je. Die Erfahrung dieser Zielgruppe wird von den Arbeitgebern viel zu wenig in Betracht gezogen, die Kostenoptimierung mit günstigeren Arbeitskräften ist oftmals wichtiger. Doch ist dies wirklich günstiger? Ich wage dies in Frage zu stellen. Aus meiner Perspektive ist ein gutes Unternehmen dann erfolgreich, wenn die Zusammensetzung ihrer Mitarbeitenden auch die Zusammensetzung der Gesellschaft wiederspiegelt. Denn was eine junge Person vielleicht noch nicht mitbringt, kann eine ältere Fachkraft beisteuern und umgekehrt können ältere Menschen von den jüngeren andere Fertigkeiten lernen. So bleibt ein Unternehmen innovativ, wertschöpfend und sozial verantwortlich."

 

Reto Gugger 

Reto Gugger, Präsident BDP/PBD

"Damit die Arbeitnehmer möglichst lange im Arbeitsprozess verbleiben können, braucht es starke KMUs. Ich möchte die KMUs stärken, in dem möglichst viele Hindernisse aus dem Weg geräumt werden. Die Stadt Biel sollte in der Zukunft stärker darauf achten, bei Investitionsprojekten das ortsansässige Gewerbe zu berücksichtigen, so dass die Wertschöpfung der Aufträge in unserer Stadt verbleibt. Wer aus beruflichen Gründen nicht mehr im angestammten Bereich arbeiten kann, soll sinnvolle Umschulungsmöglichkeiten angeboten erhalten, so dass er/sie möglichst schnell wieder Fuss fassen kann."

 

Christoph Grupp 

Christoph Grupp, Fraktionspräsident Grüne/Les Verts

"Ich bin der klaren Überzeugung, dass Menschen über 50 ein grosses Potential in ein Unternehmen einbringen. Dies aufgrund ihrer Arbeits- und Lebenserfahrung, aber auch aufgrund ihres Beziehungsnetzes. Es ist umso schmerzlicher beobachten zu müssen, wie Arbeitnehmende über 50 manchmal vermeintlich kurzfristigen Sparüberlegungen geopfert werden. Von einer renommierten Bieler Firma habe ich letztes Jahr erfahren, dass sie einen erfahrenen Spezialisten aus dem mittleren Kader mit 61 Jahren aus Restrukturierungsgründen entlassen hat. Das ist für mich unverantwortlich.Im Stadtrat haben wir leider nur wenig Einflussmöglichkeiten auf solche Entscheide. Und dass einheimische Betriebe sich beim Abschieben von ArbeitnehmerInnen über 50 nicht besser verhalten als Auswärtige zeigt obiges Beispiel. Aber da wo ich kann, zum Beispiel in meinem Amt als Präsident der reformierten Kirchgemeinde in Biel, stellen wir Mitarbeitende aller Alterskategorien ein. Der gute Mix der Kompetenzen und Erfahrungen ist entscheidend. Und da sind immer wieder auch Leute über 50 dabei, die letzte angestellte Person ist sogar 60. Aber wenn das Dossier passt, dann ist das Alter eben nicht relevant!"

 

Roland Gurtner 

Roland Gurtner, Président de Passerelle

"Si je suis élu, je pendrai sans délai contact avec vous en vue de déposer un postulat demandant au Conseil municipal de soutenir votre précieux travail : non seulement financièrement, mais surtout en développant des projets dans les 4 axes de votre action, en collaboration avec votre association et les entreprises de la région. But d’une telle intervention : mieux faire connaître votre association, mais aussi faire en sorte que votre travail soit reconnu comme une contribution à la lutte contre le chômage, qui est une tâche de l’Etat."

 

 Titus Sprenger

 

Titus Sprenger Membre du comité du mouvement citoyen Passerelle

"Viele Arbeitgeber haben das enorme Potential einer gesunden Durchmischung der Generationen, der Geschlechter, der Nationalitäten, der Religionen und vielem mehr noch immer nicht erkannt. Eine gesunde Durchmischung liegt für mich dann vor, wenn die Arbeit nehmenden in etwa die Durchmischung unserer Gesellschaft widerspiegeln. Das muss auch im Interessen der Arbeitgeber liegen. So dürfte sich beispielsweise eine 55-jährige Kundin von einer Gleichaltrigen sicherlich besser beraten und bedient fühlen als von einer 25-Jährigen - und umgekehrt. 

Die Einflussnahme auf eine solche Durchmischung ist als Stadtrat aber beschränkt. Dennoch: Als Stadtrat würde ich vom Gemeinderat einen Bericht über die Zusammensetzung der städtischen Angestellten verlangen, verbunden mit einem Abgleich zur Bieler Bevölkerung. Bei einem massiven Ungleichgewicht soll der Gemeinderat Massnahmen für einen Ausgleich vorschlagen. Ich bin überzeugt, dass die passenden Massnahmen eine Mehrheit im Stadtrat finden werden und so wenigstens die Stadt Biel als Arbeitgeberin mit gutem Beispiel vorangehen könnte. 

Zudem würde ich einen Vorstoss einreichen, der bezweckt, dass die Stadt Biel Bieler Unternehmen auszeichnet, die in Abhängigkeit zu ihrer Grösse eine entsprechend gesunde Durchmischung vorweisen können."
 

 

iwaeber Isabelle Wäber-Rickli membre  Passerelle

 "Je lancerais un postulat visant à encourager les entreprises à verser une prime à l’engagement des plus de 50 ans, issue de la caisse du chômage, pour autant qu’elles prévoient de valoriser leurs connaissances et leurs acquis, notamment par des services de conseil, de soutien, d’accompagnement de projets ou pour des programmes de mentorat entre anciens et jeunes employés."

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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